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Schwärzen mit menschlicher Freigabe

Die KI schlägt vor. Ihr Team entscheidet.

Der feld.ai-Agent findet personenbezogene Daten in PDFs und Scans und legt jede Fundstelle Ihrem Team zur Entscheidung vor. Erst nach der Freigabe entsteht die geschwärzte Fassung — technisch entfernt, nicht überdeckt. Keine Ausgabe ohne Freigabe. Keine Freigabe ohne Prüfung.

Ein schwarzer Balken ist keine Schwärzung

Viele „geschwärzte" PDFs enthalten den Text noch — unter dem Balken, kopierbar mit Strg+A. Bei Akteneinsicht, Auskunftsersuchen oder Weitergabe an Dritte ist das kein Schönheitsfehler, sondern ein meldepflichtiger Vorfall. Und wer von Hand schwärzt, kennt das Risiko der Seite 247: eine übersehene Fundstelle in einem 300-Seiten-Vorgang.

Beides — der unsichtbare Resttext und die übersehene Stelle — sind die zwei Fehlerarten, gegen die dieser Ablauf gebaut ist.

Das Prinzip: drei Schritte, drei Verantwortungen

1
Erkennen ist probabilistisch
Die KI findet Namen, Adressen, Kennnummern und Ihre eigenen Merkmale — in bisherigen Messungen mit einer Präzision von über 93 %, je nach Dokumentart bis 99,5 %. Hundert Prozent verspricht Ihnen niemand ehrlich.
2
Entscheiden ist menschlich
Genau wegen der verbleibenden 0,5–7 % legt der Agent jede Fundstelle Ihrem Team vor: bestätigen, korrigieren, ergänzen — direkt am Original.
3
Entfernen ist deterministisch
Nach der Freigabe wird jede bestätigte Stelle technisch aus der Datei entfernt. Eine automatische Ausgabekontrolle prüft die fertige Datei: Der geschwärzte Text ist nicht mehr extrahierbar.

Kein Häkchen, sondern ein gesperrter Knopf

Die Freigabe ist technisch erzwungen, nicht nur empfohlen:

  • Die Ausgabe bleibt gesperrt, bis jede Fundstelle entschieden ist — bestätigt oder verworfen, keine offen.
  • Eine Konsistenzprüfung meldet vor der Freigabe, wenn derselbe Name an einer Stelle geschwärzt und an anderer belassen wurde.
  • Warnungen bei schlechter Scan-Qualität müssen aktiv quittiert werden.
  • Auf Wunsch Vier-Augen-Prinzip: getrennte Rollen für Bearbeitung und Freigabe.

Das ist der Unterschied zu Werkzeugen, die eine Prüfung empfehlen: Hier ist sie Bedingung der Ausgabe.

Drei Artefakte pro Vorgang

Das unveränderte Original

Bleibt erhalten und unangetastet — als Referenz für jede Entscheidung.

Die geschwärzte Ausgabedatei

Technisch bereinigt und maschinell gegengeprüft — kein Text unter dem Balken.

Das revisionssichere Prüfprotokoll

Wer hat wann welche Fundstelle entschieden und freigegeben — das Dokument, das Sie bei einer Prüfung vorlegen.

Was der Agent nicht tut

  • Er gibt nichts ohne Freigabe aus.
  • Er verspricht keine hundertprozentige Erkennung — dafür einen Ablauf, der mit dem Rest umgeht.
  • Er bewertet nicht, was in Ihrem konkreten Fall rechtlich geschwärzt werden muss. Das bleibt bei Ihrer zuständigen Stelle; er setzt Ihre Regeln um und dokumentiert sie.

Fakten

Betrieb & Datenstandort

feld.ai-Infrastruktur in Feldkirch, Österreich. Ihre Dokumente verlassen den vereinbarten Hosting-Standort nicht — keine Drittanbieter im Verarbeitungsweg.

Informationssicherheit

ISO-27001-Zertifizierung im laufenden Verfahren.

Gemessene Präzision

Über 93 % über alle bisher gemessenen Merkmale, bis 99,5 % je nach Dokumentart — indikativ. Belastbar wird die Zahl erst an Ihren eigenen Dokumenten. Deshalb messen wir sie in der Demo genau dort.

Welche Dokumente möchten Sie schwärzen?

30 Minuten, gern an Ihren eigenen Beispieldokumenten: Wir klären Dokumentarten und Regeln — und Sie sehen die gemessene Präzision an Ihrem Material, nicht an unserem.

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